Eifelsteig Etappen 8-10

Totaler Abstand: 52 km
Budget: €180 €
Beschilderung: hervorragend (außer um Gerolstein herum, wo Schilder teilweise abgerissen, abgeschraubt oder verdreht wurden)

2.6.2011: Teilstrecke Leudersdorf – Hillesheim (Etappe 8)

Entfernung: 20,3 km
Wetter: Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein, 23°C
Wanderzeit: 11 Uhr bis 17.00 Uhr
Eindrücke: Ankunft und Übernachtung in Leudersdorf (Pension K.: nicht berauschend, 29€); heute waren wir 8 + Hund. Autokarussell wie die nächsten Tage; das hat den Vorteil, das man weniger Gepäck schleppen muss; trotzdem habe ich am ersten Tag noch alles getragen, was aber mit einem 32-Liter Rucksack gut machbar war. Morgens ging es los, erst durch Felder (viele Greifvögel und ein Planwagen mit lustiger Männergesellschaft) und an Steinbrüchen vorbei – wir sind in der Kalkeifel -, dann auf einem Radweg im Ahbachtal zu dem Dreimühlenwasserfall. Absolut idyllisch und schwer zu fotografieren des einfallenden Lichtes wegen. Etwas später machten wir eine lange Pause in der Nohner Mühle, wo wir leckeren selbstgebackenen Kuchen genossen. Weiter ging es durch das schmucke Dörfchen Niederehe (Kloster) und langsam höher zur Burg Kerpen. Diese war leider geschlossen, sodass wir uns vor der Burgmauer in den Schatten eines Baumes legten; wo wir nicht wenig staunten über die vielen Wanderer, die unterwegs waren. In Berndorf bewunderten wir die kleine Wehrkirche aus 1515 und von da ging es nach Hillesheim, wo wir 2 Nächte gebucht hatten. Den ganzen Tag hatten wir herrliches Wetter. Leckeres Essen gab es in ” Der Teller” (ich empfehle die Frühlingspasta). Und in unserer angenehmen Pension Parzinger(siehe unten) gab es bei Ankunft – gegen Bezahlung aber immerhin – sogar ein kühles Bier. Das konnten wir sehr schätzen.

Morgens ab in LeudersdorfAuf dem Eifelkrimi-WanderwegWasserfall Dreimühlen am AhbachRastplatz Nohner MühleTerrasse Nohner MühleUnterwegs nach KerpenBurg KerpenWehrkirche in Berndorf (1515)

3.6.2011: Hillesheim – Gerolstein (Etappe 9)

Entfernung: 15 km (bis nach dem Auberg)
Wetter: sonnig und heiß, mit hohen Schleierwolken und viel Wind auf den Höhen, 25°C
Wanderzeit: 10.30-17.00
Eindrücke: Heute sind wir 6. Unsere empfehlenswerte Pension in Hillesheim (Klasse Zimmer, schönes Frühstück, nette Wirtin, 25€) hat allen Gefallen. Nach der Besichtigung der Stadtmauer von Hillesheim geht es durch das reizvolle Bolsdorfer Tälchen zuerst nach Bolsdorf, dann nach Dohm mit seinem schönen Kirchlein. Durch dichten Buchenwald geht es dann zunächst steil hoch, bis zur Hütte Heimatblick, wo wir eine nette Begegnung haben mit einigen campenden Motorradfahrern. Dann folgt schon wieder ein wunderschönes Stück nach Roth runter und wieder hinauf zum “Rother Kopf”. Achtung: die Mühlensteinhöhle geht scharf rechts. Mit Taschenlampe gehen wir tief in den Berg. Etwas weiter genießen wir den Eifelblick und gehen allmählich runter zur “Rother Hecke”. Es ist richtig heiß geworden; zum Glück weht hier oben ein starker Wind. Auf der Terrasse des örtlichen Motorclubs am Wasserreservoir schmeckt das kühle Bier, bzw. die Apfelschorle. Um den Auberg rum geht’s dann runter nach Gerolstein. Das Stück hoch zur Munterley behalten wir für morgen und so gehen wir direkt zu den Autos an der Bahnbrücke. Nicht ohne ein leckeres, preiswertes Eis vom netten Italiener gegenüber. – Von Gerolstein aus ist es mit Auto nur ein Katzensprung nach Prüm, wo wir die Basilika bewundern und auf einer Terrasse am Hahnplatz zu Abend essen. Dann geht’s zurück nach Hillesheim.

Stadtmauer HillesheimDurch das Bolsdorfer TälchenIn Richtung RothMühlensteinhöhle am Rother KopfRother KopfRother KopfRother HeckeWiesenblumenZum Auberg bei GerolseinBlick auf Gerolstein im Abendlicht

4.6.2011: Teilstrecke Gerolstein – Neroth (Etappe 10)

Entfernung: 16,5 km (ab Auberg)
Wetter: schwülwarm, mehr als 25°C, gewittrig
Wanderzeit: 11.00-17.00 Uhr
Eindrücke: Heute sind wir 6. Nach einem feuchtfröhlichen letzten Abend in unserer empfehlenswerten Pension in Hillesheim, fahren wir bis zum Anstieg der Munterley. Es geht sofort steil hoch zum Aussichtspunkt Munterley. Heute verspricht ein bullig heißer Tag zu werden. Zunächst bietet die Buchenlochhöhle noch Kühle, aber an der Papenkaule (einem trockenen Kratermaar) liegt unsere kleine Gruppe schon weit auseinander. An einer Pizzeria in der Gerolsteiner Innenstadt treffen wir uns wieder. Es ist schon nach eins, wenn wir hochklettern zur Burgruine Löwenburg und zum Heiligenstein. Ab jetzt ist Wald angesagt. Nicht weit von der hübschen “Büschkapelle” machen wir gemeinsam Picknick. Es ist inzwischen so heiß, dass von hier jeder sein eigenes Tempo geht. Vom Aussichtsturm Dietzenley (620 m) geht der Weg teilweise schnurgerade durch den Wald, bis dann der willkommene Abstieg nach Neroth kommt. Hier endet unsere Wandertour erstmal. Ein Gewitter droht am Horizont. Das hübsche Eifeldörfchen wirkt mit seinen blumengeschmückten Gärten sehr anmutig und kontrastiert stark zu den eher schlichten Ortschaften bisher. Auf der hübschen Gartenterrasse der “Mausefalle” genießen wir das Ende unserer Tour. Schon fallen die ersten dicken Regentropfen. Wir verabreden, dass wir nächsten Frühling von hier aus wieder losgehen. 🙂

Buchenlochhöhle GerolsteinBuchenlochhöhle GerolsteinBahnüberführung GerolsteinBlick auf die Gerolsteiner DolomitenBüschkapelle Am Grafenkreuz (1680)Blick von Dietzenley auf Burg PelmBald AnkunftBlick auf Neroth(er Kopf)Mausefalle, Neroth

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  1. Pingback: Eifelsteig Etappe 10B: Neroth – Daun | guidowke's wandelblog

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