Saar-Hunsrück-Steig: Perl – Hellendorf oder aus dem Moseltal zur Römischen Villa Borg

Do 14-5-2015
Etappe 1 Perl – Hellendorf
Abstand: 18,1 km (↑554 HM)
Wanderzeit: 10.30 –
Wetter: sonnig bis bedeckt (bisschen Nieselregen), 17°C
Stille: 5/5
Website: http://www.saar-hunsrueck-steig.de

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Nachdem wir letztes Jahr an Christi Himmelfahrt die West-Ostetappen (Trier-Reidelbach) gegangen sind, haben wir uns für unser gemeinsames Wandertreffen dieses Jahr die Anfangsetappen ausgesucht. Getroffen haben wir uns am Vorabend in der Neuen Mühle in Tünsdorf, dem “Europäischen Zentrum für Meditation und Begegnung”. Dies soll unsere Bleibe sein für die nächsten 3 Tage. Hungrig waren wir nach der langen Anreise, aber auch reichlich spät, sodass von dem vegetarischen Abendessen leider nicht viel mehr übrig geblieben war. Zum Glück gab es im Kühlschrank Wein und Bier, sodass wir doch noch zu unseren Kalorien kamen 😉 Bernd und ich verfügten jeweils über ein großzügiges Dreibettzimmer; Karin, An und Hildegard teilten sich ein Zimmer, waren aber auch sehr zufrieden über die Unterbringung.

Neue Mühle

Neue Mühle

So standen wir an Christi Himmelfahrt auf dem linken Moselufer im Luxemburgischen Schengen und bestaunten die europäischen Denkmäler, die an den Vertrag von Schengen erinnern.

Die Tourist-Info befindet sich in einem Pontonboot, das eigentliche Denkmal neben der Moselbrücke. Die Luft ist an diesem Vormittag … typisch Mosel, warm und feucht, dick sogar und die Sonne tut ihr Bestes. Billig tanken ist ein Muss und dann parken wir am Bahnhof von Perl. Während Bernd und ich eifrig auf unsere einzustellenden GPS-Geräte schauen, laufen wir – oh Ironie – nach sage-und-schreibe 20 m schon falsch! Wir haben einfach die Wanderzeichen übersehen, die sofort nach rechts zeigen 😀 Der Weg wird sofort zum Grasweg, überquert den Kreisverkehr und steigt steil einen Wirtschaftsweg empor. Herrliche Blicke auf das Tal hinter und neben uns, durch einige ruhige Siedlungen zum Palais und Garten von Nell in Perl.

Die Wegführung macht jetzt einen großen Schlenker zum Naturschutzgebiet Hammelsberg: Wald-, Wiesen- und Felsenlandschaft mit Orchideenwiese (leider zu früh) wechseln sich ab auf einem Panoramapfad mit hie und da den typischen Wanderliegen zum Ausruhen und Genießen. Am Dreiländerblick schauen wir ins diesige Moseltal und kurze Zeit laufen wir auch auf französischem Boden.

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Durch Wald- und Wiesenland verlassen wir nun allmählich das Moseltal und unterqueren etwa nach 10 km die A8. Unterwegs gab es ziemlich viele Wanderer an diesem Vatertag und hier oben bei den Windmühlen ziehen wir zusammen mit einer größeren Wandergruppe unsere Regenklamotten über. Allerdings nur für kurze Zeit; einmal an Borg vorbei ist es schon wieder trocken und bald erreichen wir, ganz unerwartet die Römische Villa Borg.

Nachdem wir versprochen haben, nur etwas trinken zu wollen, dürfen wir ohne Eintritt rein und steuern auf die römische Gastwirtschaft zu. Die römischen Gebäude wirken arg neu und die ganze Anlage ein bisschen kahl, wird der Garten doch neu angelegt. Da uns morgens ein Lunchpaket nicht zugesagt wurde und wir uns auch unterwegs nicht eindecken konnten, packte uns der Hunger und zugegeben, die Scampis in Knoblauchbutter schmecken hervorragend.

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Von der Villa Borg (wo wir doch schnell mal ins Römische Bad geschielt haben) ist es nun nicht mehr weit nach Hellendorf. Am Parkplatz neben Hotel Sonnenhof finden wir unser Auto zurück, holen das andere am Perler Bahnhof ab und düsen zurück nach Tünsdorf. Heute abend sind wir früh genug für ein reichliches vegetarisches Abendessen. Zeit auch zum Plaudern, z.B. mit 2 Wanderfreundinnen aus Schleswig-Holstein, die bei einem Gläschen Wein gerne ihre Wandererfahrungen (5 Wochen auf dem GTA) mit uns teilen.

Uns hat die erste Etappe, aus dem Moseltal heraus auf die Höhen, sehr gut gefallen. Unterwegs wäre das eine oder andere Vatertags-Grill-und Bierfest willkommen gewesen, war aber nicht vorhanden, sodass wir ein Lunchpaket absolut empfehlen. Die Wegführung ist Spitze und die Beschilderung fast übertrieben (übrigens auch auf den nächsten Etappen).

Mein Track                    Picasa-Fotoalbum

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