Romantisches Ahrgebirge: Horn – Schrock – Teufelsloch

Sonntag, 3.7.2016
GPS-Tour nr 28 von Natur Aktiv Erleben
11 km, 601 HM ↑ 606 HM ↓
Wetter: wechselhaft, 18°C, windstill
Stille: 4/5

Blick von der Teufelsley (495 m ü NN)

Blick von der Teufelsley (495 m ü NN)

Etwas übernächtigt, nachdem deutsche Fans letzte Nacht die Fußgängerzone von Bad Neuenahr bis früh morgens unsicher gemacht haben, sind wir unterwegs von unserem Nobelhotel Krupp durch das wunderschöne Ahrtal. Den Parkplatz im Weiler Altenburg (Wegweiser in Altenahr) an der Schule finden wir problemlos. Wir, das ist die ‘Tonkliek’ (Tonnenclique, nach einer von uns freitags nach Feierabend frequentieren Kneipe), eine bunt gemischte Kollegengruppe mit Partnern, einige erfahren im Wandern, andere gänzlich unerfahren.

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Der teilweise unbeschilderte Weg führt direkt hinter der Schule rechts rum den Berg hoch. Er ist anfangs zwar steil, aber gut begehbar. Je höher wir gehen, umso lauter wird das Schnaufen  – ab und zu eine kleine Atempause – und aus dem Weg ist ein steiler Pfad geworden, der uns zur Aussichtshütte Horn bringt (368 m hoch), bzw. fast 200 m höher als Altenburg. Wer was zum Knabbern dabei hat, tut dies und genießt den herrlichen Ausblick ins Ahrtal. Deutlich erkennbar Altenahr und Burg.

37 Wandeling rond Altenahr

Auf dem Kamm des Hornberges geht es eine Weile weiter, dann durch Wald und wieder steigend durch Krüppeleichen und auf felsigem Boden zum nächsten Höhepunkt: der Schrockhütte (385 m). Der Ausblick womöglich noch schöner, diesmal auf Mayschoss und bis ins Siebengebirge. Diese Hütte ist deutlich beliebt bei Wanderern und auf etlichen Wanderetappen drauf.

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Zunächst auf einem felsigen Pfad (nicht ungefährlich bei Nässe), dann auf einem Waldweg geht es weiter östlich bis zu einer Kreuzung. Von hier aus läuft ein kletterstiegartiger Felsenpfad zum Aussichtspunkt Teufelsley. Während die Gruppe auf uns wartet, klettere ich zusammen mit der Susanne teils auf allen vieren zum Gipfelkreuz. Unerschrocken stellt sie sich daneben, während ich aus Ehrfurcht vor dem Abgrund in die Hocke gehe. Gemütlich isst ein Wanderer hinter dem Kreuz seine Wanderbrote und genießt von seinem luftigen Adlerhorst die weite Umgebung.

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Wieder zusammen geht es über eine abwechslungsreiche Hochebene nun langsam (ab und zu auch steil) runter ins Tal. Die Vegetation ist ganz anders als da oben; man bekommt sogar ‘Almgefühle’ auf den Blumenwiesen.

48 Wandeling rond Altenahr

Kurz vor der Ahr ist der Wanderweg leider gesperrt, sodass wir über die Brücke und durch den Tunnel nach Altenahr reingehen. Der Track hätte uns an Altenahr vorbeigeführt und alle sind durstig und hungrig, sodass dieses Missgeschick eher ein Geschenk vom Himmel ist. An der Kreuzung Hauptstraße/Rossberg finden wir einen großen Tisch auf der Außenterrasse. Wir löschen den Durst und bestellen leckeres und gepflegtes Mittagessen, Kaffee und Kuchen gleich mit, weil inzwischen ein schreckliches Gewitter über Altenahr losgegangen ist. Kurz müssen wir sogar unseren geschützten Platz under den Sonnenschirmen verlassen.

57 Terrasje in Altenahr

Nach Regen kommt Sonnenschein und laut meiner Reit- und Wanderkarte im Navi müsste hinter dem Bahnhof ein Pfad wieder auf den Track führen. Wir laufen die Bahnstrecke entlang bis zum Tunnel und finden keinen Weg hinüber. Da die meisten aber genügend Höhenmeter in den Knochen haben, wird kurzerhand entschieden, über die Straße nach Altenburg zu laufen und so machen wir es auch. Kurz nach einem Bahnübergang will ich es aber noch einmal probieren. Mit 3 mutigen Mitwanderern erklimmen wir den schmalen Weg, der uns zuerst zurück in Richtung Altenahr führt, dann aber tatsächlich auf dem Track wieder den Grat hoch in Richtung Teufelsloch. Die Klippe selbst lassen wir diesmal links liegen, ist doch der schmale Gratweg abenteuerlich genug. Auf und ab geht es dann durch den steilen Wald bis wir eine Kreuzung von breiteren Wegen erreichen. Der rechte führt direkt zum Startpunkt runter, wo die Gruppe schon eine Viertelstunde auf uns wartet.

Wir alle haben diese GPS-Wanderung von NAE als sehr schön und abenteuerlich empfunden und für mich persönlich ist meine Lust auf weitere Wanderabenteuer im Ahrtal geweckt. Die Strecke ist zwar relativ kurz, aber mit soviel Höhenmetern nicht zu unterschätzen; trittsicher und schwindelfrei sollte man schon sein. Bei Schnee und Nässe nicht zu empfehlen.

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Der offizielle Link zum Track steht oben; sollte der Wanderweg an der Ahr entlang noch gesperrt sein, oder haben Sie auch Lust in Altenahr einzukehren, habe ich für Sie unseren ganz persönlichen Track.

Foto-Album (+Ausflüge nach Bad Münstereifel, Altenahr, Ahrweiler, Bad Neuenahr)

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